Eine Veranstaltung im Rahmen des 16. Europäischen Filmfestivals der Generationen in Kooperation mit dem Central Kino Ketsch, den Seniorenbüros der Gemeinden Ketsch und Oftersheim, dem Generationenbüro der Stadt Schwetzingen
Filmvorführung
Kinderfilm, Deutschland 2016, 98 Min., Regie: Evi Goldbrunner & Joachim Dollhopf
Mit Luis Vorbach, Jordan Prentice u.a., Altersempfehlung: 8-12 Jahre
Der zehnjährige Michi lebt in einem Kinderheim. Eines Tages entdeckt er zufällig einen Brief seiner verstorbenen Mutter an einen gewissen Tom. Michi ist sich sicher: Dieser Unbekannte muss sein Vater sein! Eigentlich ein Grund zur Freude. Doch die Enttäuschung ist groß, als er erkennen muss, dass sein Vater Tom kleinwüchsig ist und so reagiert er auf Tom schroff und ablehnend. Da es für ihn aber kein Zurück ins Heim mehr gibt, müssen sich die beiden zusammenraufen. Nach und nach kommen sie sich näher und begegnen sich zunehmend „auf Augenhöhe“, bis eine überraschende Nachricht die Beziehung auf eine weitere Probe stellt…
Der Film gewann 2017 den Deutschen Filmpreis als „Bester Kinderfilm“.
Anschließende Diskussion mit Michaela Issler-Kremer, Seniorenbüro Ketsch, Doris Steinbeisser, Central Kino und Hermann Ungerer Henríquez, VHS Bezirk Schwetzingen e.V.
20. November 2025 bis
27. Januar 2026
In dem Projekt der Tübinger Kunstschaffenden Lissi Maier-Rapaport und Peter Krullis haben bis heute 116 Personen teilgenommen. Im Mittelpunkt des Kunstprojektes stehen Fotoportraits, die zusammen mit persönlichen Statements der jeweiligen Personen präsentiert werden. Die Fotos zeigen Menschen jüdischer und nichtjüdischer Herkunft, die sich beteiligt haben, um ihre Erfahrungen mit dem Thema öffentlich zu machen und gemeinsam gegen Antisemitismus Stellung zu beziehen.
Vortrag im Rahmen der Ausstellung “Unsichtbar – in der Mitte der Gesellschaft? Gesicht zeigen gegen Antisemitismus!” in Kooperation mit der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS)
Antisemitismus, auch ein Phänomen von links. Inwiefern? Dieser Vortrag wirft zunächst Schlaglichter auf die Geschichte des linken Antisemitismus (Stichwort “Antiimperialismus”), um daraufhin den Bogen zur Gegenwart zu spannen und seine aktuellen Formen zu betrachten. Die jüngste Vergangenheit zeigt, wie deutlich Judenhass sowohl im digitalen Raum auf Social Media sowie auch auf deutschen Straßen artikuliert wird. Seit dem 7. Oktober 2023, dem Hamas-Massaker auf israelische Zivilist:innen, hat eine starke Polarisierung im öffentlichen (Meinungs-)Raum stattgefunden, bis hin zu gewalttätigen Übergriffen.
Die Rolle des linken Antisemitismus in diesem Kontext wird im zweiten Teil des Vortrages genauer betrachtet. Dabei werden sowohl linke/linksextremistische Gruppierungen wie beispielsweise queere oder feministische Kreise in den Blick genommen, insbesondere aber auch die narrativen und personellen Verflechtungen in andere extremistische Milieus, wie mit dem Islamismus (Stichwort “Postkolonialismus”) und Rechtsextremismus dargestellt.

