Ausstellung des 18. Schwetzinger Foto-Salons

Die dritte Dimension: Durch die Brille
Öffnungszeiten der Ausstellung: 9.00-19.30 Uhr

Wieder einmal hat Fotodozent Jessen Oestergaard den Teilnehmer:innen des Schwetzinger Foto-Salons eine Aufgabe gestellt, die die Gewohnheiten des Bildermachens und des Bildersehens infrage stellt.
„Durch die Brille“ sehen, das tut ein großer Teil der Bevölkerung ohnehin, ist zum beinahe unbemerkten Teil des Alltags geworden. Was aber passiert, wenn man mit der Brille vor der Kamera – anstatt auf der Nase – Bilder gestaltet? Und wie soll das bitte gehen? Es geht, und wie es geht! Die „Filterung“ der Motive durch die Brille bewirkt eine Irritation der Bild- und Schärfe-Ebenen, die eine Art „dritter Dimension“ in den Bildern hervorruft. Man glaubt, eine optische Täuschung vor sich zu haben, bei der die Brille den Charakter mysteriöser Kristallkugeln annimmt.
Mit Leidenschaft und Ausdauer haben sich die Teilnehmer:innen des Schwetzinger Foto-Salons dem schwierigen Thema gestellt und über ein halbes Jahr bearbeitet. Besonders die Bereiche Schärfeebene, Brennweite und Perspektive waren eine spezielle Herausforderung. Es sind vielfältige, erstaunliche, rätselhafte und überraschende Bilder entstanden, von denen pro Fotograf:in nun zwei Motive in der VHS Galerie ausgestellt werden. Die Eröffnung wird begleitet von einer Diashow der Exponate und weiterer Bilder der Teilnehmer:innen.
Es stellen aus:
Monika Bauer, Anton Böhm, Petra Disch, Ruth Fugger, Pascale Grote, Kirstin Grühn-Stauber, Ingrid Kühlmann, Claus Marschner, Alfred Maurer, Lutz Mühlberger, Peter Reineke, Eva Schmidt, Tom Starzinski, Sibylle Wegner.

Foto: Monika Bauer

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