Risikogebiet Grundstück:

Pflanzen und Videokameras im Nachbarrecht

Gerhard Gössl

Der Vortrag erläutert an Beispielen aus der anwaltlichen Praxis das Pflanzen-Nachbarrecht, Themen sind unter anderem: Welchen Abstand benötigen beim Pflanzen eine Sand-Birke, eine Thuja occidentalis oder eine Lorbeerkirsche (neue Rechtslage seit 2014)? Wie lange nach Pflanzung kann eine Klage auf Beseitigung erhoben werden, wenn der gesetzliche Abstand nicht eingehalten wurde? Warum gibt es Grundstückseigentümer, die 800 Euro pro Jahr für die Laub- oder Nadelbelastung der Nachbarbäume bekommen (jetzt neue, noch ausgedehntere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur "Laub- und Nadelrente")? Wann ist es risikoreich, eine Klage auf Beseitigung des Überhangs zu erheben, und besser, "selbst zu sägen"? Unter welchen Voraussetzungen ist eine 10 m hohe, 20 Jahre alte Pflanzung auf 2 m zu kürzen? Warum werden Hecken über 1,80 m Höhe aus Rechtsgründen doppelt pflegeintensiv? Dürfen Wurzeln der Nachbarbäume auch dann nicht entfernt werden, wenn sie zu Beeinträchtigungen für Rasenflächen, Rosen, Stauden, Gemüse- und Kräuterpflanzen führen? An welchen Stellen des Grundstückes sind Videokameras erlaubt?

Kursnummer: 182-10308
1 Termin, 2 Unterrichtsstunden
Di, 29.01.2019, 18:30 bis 20:00 Uhr
Kursort: Schwetzingen, Volkshochschule Schwetzingen; EG; Raum 104
Kursgebühren: 10,00 €
6 - 12 Teilnehmer/innen

Anmeldung:

Anmeldung bis: Do, 24.01.2019

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