Senioren und Steuern

Karin Konopniak

"Senioren und Steuern", auf diesem Gebiet besteht noch jede Menge Klärungsbedarf. "Ich bin doch jetzt Rentner, da habe ich mit dem Finanzamt doch nichts mehr zu tun." Dies ist ein großer Trugschluss. Bereits seit drei Jahren werden die Renten höher besteuert und die Freibeträge für Kapitaleinkünfte wurden stetig reduziert. Wird dann beispielsweise eine Lebensversicherung ausbezahlt oder es bestehen zusätzlich zur Rente Mieteinkünfte, kann die Besteuerungsgrenze schnell überschritten sein. Dann bittet das Finanzamt zur Kasse. "Vielen Senioren ist nicht bekannt, dass in der Zwischenzeit eine Meldepflicht existiert und zwar für die gesetzlichen Renten, als auch für Privatrenten und betriebliche Renten", so die Expertin weiter. Was nichts anderes bedeutet, als dass das Finanzamt jederzeit prüfen kann, ob aufgrund der Höhe der Rente eine Steuererklärung abgegeben werden muss. Gerade für Senioren biete das Steuerrecht eine ganze Reihe von Abzugsmöglichkeiten, welche die Steuerlast mindern. Versicherungen, Pflegekosten, der Zahnersatz bis hin zum Schwerbehindertenausweis: im individuellen Fall kann dies durchaus absetzbar sein. Und das persönliche Gespräch mit dem Experten ist auch deshalb unerlässlich, weil es ebenso viele Senioren gibt, die zu viel Steuern zahlen. Weil etwa die Hausbank die Zinsabschlagsteuer einbehält, die insgesamt höher ist, als der persönliche Steuersatz.

Kursnummer: 172-30563
1 Termin, 2 Unterrichtsstunden
Mi, 17.01.2018, 18:30 bis 20:00 Uhr
Kursort: Brühl, Pro Seniore Residenz; EG; roter Salon
Eintritt frei
5 - 50 Teilnehmer/innen

Anmeldung:

Für diesen Kurs ist keine Anmeldung erforderlich.

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