Leben und Sterben der Kleinen Leute im 30-jährigen Krieg

Von Bauern, Landsknechten, Weibern, Metzen und Bürgern

Gerhard Krug

In seinem Vortrag zum 30-jährigen Krieg beleuchtet Gerhard Krug, Autor und profunder Kenner dieser Zeit, das Leben der Menschen vor 400 Jahren. Warum war es so verlockend als Söldner in den Krieg zu ziehen oder sich als Frau einem solchen Landsknecht anzuschließen? Und welche Rolle spielten dabei die Kinder und Trossjungen? Wir fragen auch, warum so viele schwedische Soldaten schon in den ersten Wochen nach der Landung in Mitteleuropa starben? Und stimmt es, dass es die heutige Mode schon damals gab und ein Leutnant ganz allein ein Schiff entern konnte? Wie transportierte man Kanonen mit bis zu 5 Tonnen ohne richtige Straßen? Wie errichtete man in wenigen Tagen ein Lager für 20 000 Söldner und den Tross? Und was bedeutete es, in 20 Tagen im November 600 km durch ein verwüstetes Land zu ziehen? Wie überlebte eine Bauernfamilie den Winter, deren Hof soeben von diesen Durchziehenden geplündert wurde?
Mit kurzen Zitaten aus seinem Buch "Die Söldnerin" und vielen Bildern, Videos und Beschreibungen aus der Forschung, wird ein lebendiges Bild jener Zeit und der Menschen, die damals lebten, entwickelt.

Kursnummer: 172-10124
1 Termin, 2 Unterrichtsstunden
Mo, 20.11.2017, 19:00 bis 20:30 Uhr
Kursort: Schwetzingen, Volkshochschule Schwetzingen; EG; Raum 105
Kursgebühren: 5,00 €
Für Mitglieder der Badischen Heimat Eintritt frei
15 - 45 Teilnehmer/innen

Anmeldung:

Der Kurs ist bereits beendet.

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